Do
26
Jan
2012
Die Umwelteigenschaften von Fahrzeugen spielen bei der gewerblichen Beschaffung von Service- oder Flottenfahrzeugen eine wachsende Rolle. Dies ergab die Befragung von über 30 Flottenbetreibern,
die Experten des Öko-Instituts zur Akzeptanz von batterieelektrischen Fahrzeugen in der gewerblichen Nutzung durchführten. Rund ein Fünftel der Befragten gab an, um bis zu 20 Prozent höhere
Kosten für den „grünen Betrieb“ des eigenen Pkw-Bestandes in Kauf zu nehmen. Dennoch bleibt die Kombination aus Anschaffungs- und Betriebskosten das wesentliche Kriterium bei der gewerblichen
Beschaffung.
Die Wissenschaftler berechneten die Gesamtkosten für gewerbliche Flottenfahrzeuge, die heute im Vergleich zu konventionell betriebenen Pkw noch vergleichsweise hoch sind. Der Grund sind höhere
Investitionskosten für Elektrofahrzeuge. Aber: Sie kamen gleichzeitig zu dem Schluss, dass der Kostennachteil von heute bis 2020 auf etwa 20 Prozent sinken wird. Im Jahr 2030 haben
Elektrofahrzeuge in den meisten Fahrzeugklassen sogar einen Kostenvorteil gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.
„Angesichts dieser Kostenvorteile, die Elektroautos in der gewerblichen Nutzung bis 2030 erreichen werden, steigt die Akzeptanz der Einkäufer“
, prognostiziert Florian Hacker, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Öko-Institut und Experte für Elektromobilität. „Unsere Analysen der Einsatzmuster von gewerblichen Flottenfahrzeugen auf
Grundlage der Verkehrserhebung ‚Kraftfahrzeugverkehr in Deutschland‘ zeigen zudem, dass gewerbliche Servicefahrzeuge im Schnitt 13.000 km pro Jahr zurücklegen. Somit können vor allem die geringen
Betriebskosten von Elektrofahrzeugen ihre dämpfende Wirkung auf die Gesamtkosten entfalten.“
Die Unternehmensbefragung war Teil des Projektes „Begleitforschung E-Mobility Berlin“. Das Öko-Institut bewertete den Flottenversuch der Daimler AG, der den Einsatz von etwa 150 Elektrofahrzeugen
durch private und gewerbliche Kunden im Alltagsbetrieb in den vergangenen zwei Jahren in Berlin erprobt hat, unter ökologischen Gesichtspunkten.
Die Wissenschaftler analysierten dabei auch die Grenzen der Nutzung für Elektrofahrzeuge. Die größte Hürde im privaten Bereich, nämlich dass die seltenen, längeren Urlaubsfahrten nicht mit dem
Elektroauto geschafft werden, spielt in der gewerblichen Nutzung eine untergeordnete Rolle. Größere Flotten mit elektrischen und konventionellen Antrieben können flexibler auf die verschiedenen
Fahrtentypen reagieren: kurze Fahrten mit dem Elektroauto, längere mit dem Benziner. Auch die vergleichsweise langen Ladezeiten bewerten die Befragten als weniger problematisch.
Eine Million rein batterieelektrische Fahrzeuge bis 2030
Neben dem gewerblichen Einsatz schätzten die Wissenschaftler auch das Gesamtpotenzial für die private und gewerbliche Nutzung von batterieelektrischen Fahrzeugen in Deutschland in den kommenden
zwei Jahrzehnten ab. Demnach können im Jahr 2030 etwa eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen fahren – das entspricht etwa zwei Prozent aller Pkw in Deutschland. Gewerbliche
Servicefahrzeuge haben am Gesamtbestand lediglich einen Anteil von etwa fünf Prozent. Der überwiegende Anteil der eine Million Elektrofahrzeuge wird daher privat genutzt. Auf den gewerblichen
Bereich entfallen trotz hoher Potenziale lediglich vier Prozent im Jahr 2020 bzw. 14 Prozent bis 2030.
„Wenn alle diese Fahrzeuge mit Strom aus zusätzlich erzeugten erneuerbaren Energien fahren, können diese insgesamt etwa 0,75 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Das entspricht knapp einem Prozent der
CO2-Emissionen aller Pkw in Deutschland“, fasst Hacker das Klimaschutzpotenzial batterieelektrischer Fahrzeuge insgesamt zusammen.
Das Projekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert. Die Programmkoordination verantwortet die NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und
Brennstoffzellentechnologie.
Fr
13
Jan
2012
Das Elektroauto im Car-Sharing Einsatz Foto: RWE
Komfortable Nutzung mit intelligenter Ladeinfrastruktur
Gemeinsam mit dem niederländischen Energieversorger Essent hat die RWE Effizienz GmbH jetzt erstmals eine komplette Lade- und Abrechnungslösung für den Einsatz von Elektrofahrzeugen im
Car-Sharing umgesetzt. In Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht stehen den 20.000 Kunden des Anbieters Greenwheels jetzt insgesamt 25 Ladestationen zur Verfügung, die ausschließlich
mit Ökostrom betrieben werden. Damit verbessert das ökologisch ausgerichtete Car-Sharing-Unternehmen die CO2-Bilanz seiner Fahrzeugflotte deutlich. Da die Säulen exklusiv für Kunden vorgesehen
sind, stehen nach jeder Fahrt stets Lademöglichkeiten in ausreichender Zahl zur Verfügung. Auf diese Weise bietet Greenwheels seinen Kunden einen einfachen und bequemen Umgang mit den
Elektrofahrzeugen. Angesichts der positiven Kundenresonanz prüft das Unternehmen derzeit einen weiteren Ausbau seines E-Mobility-Angebots.
„Carsharing in Großstädten wird eines der wichtigsten Anwendungsfelder für Elektromobilität sein. Hier sind die noch hohen Fahrzeug-Anschaffungskosten für den Kunden nicht relevant. Reichweite
ist im städtischen Einsatz ebenfalls kein Problem“, so Ingo Alphéus, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienz GmbH. „Mit diesem Projekt haben wir gezeigt, dass E-Carsharing heute schon
alltagstauglich ist. Wichtig ist dabei, dass die gesamte Abwicklung für den Kunden genauso komfortabel ist wie beim herkömmlichen Fahrzeug. Die Batterie muss beim Übernehmen geladen sein und bei
der Rückgabe des Fahrzeugs gleich wieder nachgeladen werden können.“
In jedem E-Mobil von Greenwheels befindet sich eine RFID-Karte, mit der die Nutzer auch an öffentlichen Ladestationen in den Niederlanden ihre Fahrzeug-Akkus mit Strom versorgen können. Der Kunde
braucht sein Elektroauto nur ans Netz anzuschließen, ohne dass er vorher noch eine Tankstelle anfahren müsste, wie es bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor üblich ist. Gleichzeitig sind die von
Car-Sharing-Kunden zurückgelegten Strecken in der Regel vergleichsweise kurz, so dass für die meisten Fahrten eine Akku-Ladung vollständig ausreicht.
Ganz gleich ob unterwegs oder bei der Abgabe – das Aufladen des Elektroautos ist für den Kunden denkbar einfach.
Hierzu müssen lediglich Station und Elektrofahrzeug mit dem Ladekabel verbunden werden. Die Authentifizierung erfolgt anschließend mit Hilfe der RFID-Technologie: Sobald das Fahrzeug erkannt ist,
schaltet sich ein Lesegerät ein, das die Kunden-Informationen von einer Chipkarte abliest. Danach startet der Ladevorgang automatisch und die Verbrauchsdaten werden hinterher direkt per Mobilfunk
von der Ladesäule an ein zentrales Rechenzentrum übertragen. Auf dieser Basis ist Greenwheels auch in der Lage, jederzeit den Status sämtlicher Stationen zu erfassen und im Falle einer Störung
darauf zu reagieren. Im Rahmen der Abrechnungen erhält das Unternehmen zudem ausführliche Informationen darüber, wie oft die einzelnen Ladesäulen genutzt und welche Fahrzeuge mit wie viel Strom
geladen wurden.
____________________________________________________________________________
Die RWE Effizienz gehört zu den führenden Anbietern von intelligenten Ladeinfrastruktur-Systemlösungen für Elektrofahrzeuge und hat europaweit bereits rund 1.500 Ladepunkte installiert, die
allesamt an ein Rechenzentrum angebunden sind. Mehr als 1.100 davon befinden sich in Deutschland – an zweiter Stelle stehen die Niederlande, gefolgt von Österreich. Unlängst hat die Stadt
Amsterdam den Ladeinfrastruktur-Dienstleister mit der Lieferung und Installation von mindestens 125 Stationen beauftragt. Ein weiterer Schlüsselkunde ist der Fahrzeughersteller Renault, für den
RWE Effizienz Ladeinfrastruktur an Händler und Kunden in Deutschland, den Niederlanden und Österreich liefert. Quelle RWE Effizienz GmbH
Di
22
Nov
2011
Präsentation des Forschungsfahrzeugs eT! in Potsdam Foto: VW
Als Zukunftsvision präsentiert das Forschungsfahrzeug eT! das für Elektrofahrzeuge im gewerblichen Bereich momentan maximal machbare Technologie-Niveau und ist extrem auf die zukünftigen
Kundenbedürfnisse zugeschnitten: Insbesondere die Möglichkeit, den Wagen teilautomatisch und elektrisch in den Innenstädten bewegen zu können.
„Das Forschungsfahrzeug eT! könnte die Welt der leichten Nutzfahrzeuge revolutionieren: Komplett neu konzipiert, emissionsfrei angetrieben, bis in den letzten Winkel durchdacht und bei Bedarf teilautomatisch fahrend! So vereint eT! konsequent ökonomische und ökologische Aspekte", so Prof. Dr. Jürgen Leohold, Leiter der Volkswagen Konzernforschung, anlässlich der Weltpremiere in Potsdam. Und weiter: „Die weitreichende Bedeutung dieses Forschungs-projektes unterstreicht die Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit."
eT Heckansicht Foto: VW
Dabei ist der eT! mehr als nur ein elektrisch betriebener Transporter. Das komplette Forschungsfahrzeug wurde vielmehr in allen Details auf den spezifischen Einsatz als Post- respektive Kurierfahrzeug für den urbanen Bereich zugeschnitten. Die Forscher liefern dabei innovative Lösungen für alle erdenklichen Fahrzeugbereiche. Beispiel Türen: eT! ist ein Fahrzeug mit 3 unterschiedlichen Türsystemen. Neben der klassischen Fahrertür ist auf der Beifahrerseite eine zweiteilige, automatische Schiebetür zu finden. Diese Tür kann in 2 Stufen geöffnet werden („Doormatic"). Stufe 1 ist in unter 3 Sekunden und damit sehr schnell offen und gibt den Zustieg zum Beifahrerraum frei. Da der Innenraumboden auf der Beifahrerseite im Hinblick auf ein erleichtertes Ein und Aussteigen abgesenkt wurde (auf 315 mm über der Fahrbahn), kann der Zusteller nicht nur schnell den Laderaum sowie den Bereich neben dem Fahrersitz erreichen und dort kleine Poststücke aufnehmen, sondern stehend und mittels „Drive Stick" von der Beifahrerseite aus sogar den Wagen fahren.
„Das Exterieur des eT!", so Peter Wouda, als Leiter Exterieur-Design im Volkswagen Design Center Potsdam verantwortlich für die Gestaltung des Forschungsfahrzeugs, „wurde konsequent auf den Einsatz als Zustellfahrzeug zugeschnitten. Das Volkswagen Design Team hatte das Ziel, optisch mit dem klaren, monolithischen, reduzierten und funktionalen Design eine Brücke von der großen Historie des T1 in die Zukunft des Segmentes zu schlagen.
„Der Volkswagen eT! ist zukunftsweisend, weil er innovative Technologie mit umwelt-freundlichen Aspekten vereint, sodass in der Zukunft insbesondere Zeit und Emissionen bei der Zustellung von Paketen und Päckchen eingespart werden könnten. Ich freue mich, dass wir im Rahmen der Zusammenarbeit unsere Erfahrungen einbringen konnten und damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung von alternativen Fahrzeugen leisten können", sagt Katharina Tomoff, Leiterin des GoGreen Programms bei Deutsche Post DHL.
Die Volkswagen Konzernforschung bildete gemeinsam mit der Deutschen Post – einem der größten Abnehmer leichter Nutzfahrzeuge – sowie der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, einen Think Tank in Sachen zukünftiger Transport- und Mobilitätsfragen. Diese Forschungsarbeiten führten final zu einem völlig neuen Fahrzeug-Konzept für die Zustell- und Logistikbranche.
Quelle: Volkswagen AG
eT Innenansicht Foto: VW
Do
27
Okt
2011
Renault Elektrotransporter für die City
Renault führt Elektrotransporter in Deutschland als Großserie ein.
Mit dem City-Lieferwagen Kangoo Z.E. („Zero Emission“) und der Langversion Kangoo Maxi Z.E. führt Renault am 18. November 2011 in Deutschland die ersten rein elektrisch betriebenen Transporter in Großserie ein. Die kompakten Lieferwagen sind auf die Bedürfnisse gewerblicher Nutzer zugeschnitten und eignen sich speziell für den Einsatz im Stadtgebiet. Das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis macht den rein elektrisch betriebenen Kangoo Z.E. und Kangoo Maxi Z.E. darüber hinaus für Flotten und Privatkunden attraktiv.
Der Elektromotor des Kangoo Z.E. und Kangoo Maxi Z.E. leistet 44 kW/60 PS. Das maximale Drehmoment von 226 Nm steht antriebsbedingt bereits beim Anfahren zur Verfügung, was eine besonders kraftvolle Beschleunigung aus dem Stand ermöglicht. Das Triebwerk stößt im Fahrbetrieb keinerlei Abgase aus, weder CO2 noch Rußpartikel.
Elektromotor mit 90 Prozent Wirkungsgrad Kangoo Z.E. und Kangoo Maxi Z.E. sind die ersten Großserienfahrzeuge weltweit, die von einem fremderregten Synchronmotor angetrieben werden. Kennzeichen dieser Bauart ist die außerordentlich hohe Energieeffizienz von etwa 90 Prozent. Zum Vergleich: Ein moderner Pkw-Benzinmotor erzielt einen Wirkungsgrad von rund 30 Prozent. Der Elektromotor ist mit einer konstanten Untersetzung verbunden. Auf das herkömmliche Getriebe konnten die Renault Entwickler bauartbedingt verzichten, was Gewicht, Kosten und Bauraum spart. Weil auch die Kupplung nicht erforderlich ist, kann der Elektrotransporter beim Anfahren nicht versehentlich „abgewürgt“ werden. Die lineare Beschleunigung ohne Schaltvorgang und der leise Motor vermitteln ein dynamisches und entspanntes Fahrgefühl. Renault gewährt auf den Elektroantrieb fünf Jahre beziehungsweise 100.000 Kilometer Garantie.
Lithium-Ionen-Batterie in Unterflurbauweise
Kangoo Z.E. und Kangoo Maxi Z.E. beziehen ihre Energie aus einer modernen Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 22 kWh. Der flache Stromspeicher befindet sich in Unterflurbauweise unter dem Frachtraumboden, so dass der Laderaum uneingeschränkt zur Verfügung steht. Per Standardladung an einer Wall Box mit 230-Volt-Haushaltsstrom kann die Batterie innerhalb von sechs bis acht Stunden wieder vollständig aufgeladen werden. Bei Bremsvorgängen und im Schiebebetrieb wird durch Rekuperation die freigesetzte Energie zurückgewonnen und wieder in die Batterie eingespeist. Um die Energieeffizienz weiter zu steigern, sind Kangoo Z.E. und Kangoo Maxi Z.E. serienmäßig mit Leichtlaufreifen ausgestattet.
Elektrofahrzeug Batterie Foto: Renault
Bis zu 200 Kilometer Reichweite
Die Reichweite beträgt mit voll aufgeladener Batterie im Neuen Europäischen Fahrzyklus NEFZ 170 Kilometer, jedoch sind bei sparsamer Fahrweise bis zu 200 Kilometer möglich. Diese Distanz liegt deutlich über dem Mobilitätsbedarf der meisten Kunden. Untersuchungen zeigen, dass 80 Prozent aller weltweiten Autofahrten pro Tag kürzer als 100 Kilometer sind. In Europa betragen 87 Prozent aller täglich zurückgelegten Strecken weniger als 60 Kilometer.
Im Interieur steht ein speziell entwickelter Bordcomputer zur Verfügung, der über den Batteriestatus und die verbleibende Reichweite Auskunft gibt. Außerdem informiert ein Econometer den Fahrer mit einem Farbcode über den momentanen Energieverbrauch und die zurückgewonnene Energie: Hellblau steht für „normalen“ Fahrbetrieb, während Dunkelblau signalisiert, dass sich das Fahrzeug im Zustand der optimalen Energierückgewinnung befindet. Leuchtet die Anzeige rot, wird überdurchschnittlich viel Strom verbraucht, was die Reichweite vermindert.
Vernetzte Services rund ums Elektrofahrzeug
Optional bietet Renault darüber hinaus den vernetzten Service „My Z.E. Connect“ an, der es dem Fahrer unter anderem ermöglicht, den aktuellen Ladezustand seines Kangoo Z.E. und Kangoo Maxi Z.E. jederzeit vom PC, Smartphone oder Mobiltelefon abzufragen. Das Leistungspaket beinhaltet auch die Möglichkeit, sich bei schwachem Ladestand per E-Mail oder SMS benachrichtigen zu lassen.Zusätzlich können die Kunden das speziell an die Anforderungen von Elektrofahrzeugen angepasste integrierte Navigationssystem Carminat TomTom® Z.E. LIVE bestellen. Als speziellen Service ermittelt das Gerät die Reichweite und lotst den Fahrer bei Bedarf zur nächstgelegenen Ladestation. Renault bietet Fahrzeug, Batterie, Wall Box und sämtliche Services rund um das Fahrzeug im Rahmen eines Komplettpakets namens „Z.E. Box“ an.
Elektrotransporter Renault Kagoo Z.E.
Keine Kompromisse beim Stauvolumen
Der 4,21 Meter lange Kangoo Z.E. und der 4,6 Meter lange Kangoo Maxi Z.E. bieten das gleiche Stauvolumen wie der Kangoo Rapid und Kangoo Rapid Maxi mit Verbrennungsmotor: Je nach Variante fasst
das Frachtabteil beim Kangoo Z.E. 3,0 bis
3,5 Kubikmeter und bis zu 595 Kilogramm. In der zweisitzigen Variante des Kangoo Maxi Z.E. stehen 4,6 Kubikmeter Laderaum und 595 Kilogramm Zuladung zur Verfügung. In der fünfsitzigen Ausführung
fasst das Stauabteil bis zu 3,4 Kubikmeter. Die Zuladung beträgt 632 Kilogramm.
Quelle: Renault Bilder : Renault
Do
15
Sep
2011
Für die Fans der neuen Elektroschwalbe gibt es auf der diesjährigen IAA in Frankfurt Gelegenheit sich das Fahrzeug anzusehen. Wir haben Thomas Martin und Daniel Schmid , die Geschäftsführer der efw-Suhl GmbH in der Halle der Elektromobilität (Halle 4) auf Stand D31 getroffen und einige Eckdaten zur neuen E-Schwalbe erfahren.
Aufladen der e-Schwalbe überall möglich durch herausnehmbare tragbare Akkus
Bereits auf den ersten Blick erkennbar, die e-Schwalbe ist ein sehr hochwertiges deutsches Qualitätserzeugnis, die Fahrzeuge werden in Suhl von Hand gefertigt und müssen sich intensiven Tests unterziehen.
Das elegante Fahrzeug hat natürlich auch seinen Preis, die E-Schwalbe ist nach Herstellerangaben ab März 2012 bei Händlern in ganz Deutschland erhältlich kostet in der 45 km/h Variante 4.699 EUR (UVP) und in der 81 km/h Version 5.799,- EUR (UVP)
Technische Daten e-Schwalbe 45 km/h
|
|
echnische Daten e-Schwalbe 45 |
|
Höchstgeschwindigkeit |
45 km/h (auch als 25 km/h Version verfügbar) |
| Leistung (kW (PS)) | 4 kW (5,44 PS) |
| Drehmoment | 160 Nm |
| Akku |
Lithium-Ionen-Akku (herausnehmbar) |
| Reichweite |
ca. 60 km (bis zu 180km)1,2 |
|
Ladezeit |
ca. 5 Stunden (3 Stunden mit Schnelladegerät) |
| Emissionen |
Emissionsfrei, 0g CO2 mit ENTEGA Ökostrom3 |
| Akkukapazität | 31,5 Ah bzw. 1,44 kWh (bis zu 94,5 Ah bzw. 4,32 kWh)1 |
| Spannung/Stromstärke | 48V/60A (bis zu 180A)1 |
|
Ladegerät |
250 Watt 5 A |
| Antrieb | Zahnriemen |
| Bremssystem |
Hydraulische Scheibenbremsen, Bremssättel schwimmend, vorn Zweikolben 260 mm gelocht, hinten Einkolben 200 mm gelocht |
|
Fahrwerk |
Hydraulische Gabel und Stoßdämpfer |
| Abmessungen (LxBxH) |
1923 m x 680 mm x 1168 mm |
|
Achsabstand |
1368 mm |
| Sitzhöhe | 820 mm |
|
Leergewicht |
115 kg inkl. Akku |
| Felge/Reifen vorn | 90/80-16 |
| Felge/Reifen hinten | 100/80-16 |
| Cockpit | Kombiinstrument analog und digital |
| Staufächer | Handschuhfach, Staufach unter Sitzbank |
|
Preis in € (UVP) |
4.699,- |
|
Technische Änderungen vorbehalten. Alle Angaben - trotz sorgfältiger Prüfung - ohne Gewähr 1 Bei Einsatz von drei Akkupacks 2 Fahrergewicht ca. 75 kg, ebene Fahrstrecke, ø Temp. 22°C 3 100% emissionsfrei im Betrieb. Das bei der Produktion der e-Schwalbe anfallende CO2 wurde über Aufforstungsprojekte kompensiert. |
|
Die neue e-Schwalbe aus Suhl
|
Höchstgeschwindigkeit |
81 km/h |
| Leistung (kW (PS)) | 6 kW (8,16 PS) - Sportmodus 8 kW (10,88 PS) |
| Drehmoment | 160 Nm |
| Akku |
Lithium-Ionen-Akku (herausnehmbar) |
| Reichweite |
ca. 60 km (bis zu 80km)1,2 |
|
Ladezeit |
ca. 5 Stunden (3 Stunden mit Schnelladegerät) |
| Emissionen |
Emissionsfrei, 0g CO2 mit ENTEGA Ökostrom3 |
| Akkukapazität | 63 Ah bzw. 2,88 kWh (bis zu 94,5 Ah bzw. 4,32 kWh)1 |
| Spannung/Stromstärke | 48V/60A (bis zu 180A)1 |
|
Ladegerät |
250 Watt 5 A |
| Antrieb | Zahnriemen |
| Bremssystem |
Hydraulische Scheibenbremsen, Bremssättel schwimmend, vorn Zweikolben 260 mm gelocht, hinten Einkolben 200 mm gelocht |
|
Fahrwerk |
Hydraulische Gabel und Stoßdämpfer |
| Abmessungen (LxBxH) |
1923 m x 680 mm x 1168 mm |
|
Achsabstand |
1368 mm |
| Sitzhöhe | 820 mm |
|
Leergewicht |
125 kg inkl. Akku |
| Felge/Reifen vorn | 90/80-16 |
| Felge/Reifen hinten | 100/80-16 |
| Cockpit | Kombiinstrument analog und digital |
| Staufächer | Handschuhfach, Staufach unter Sitzbank |
|
Preis in € (UVP) |
5.799,- |
|
CO2 wird über Aufforstungsprojekte kompensiert. |
|
Mo
29
Aug
2011
Induktionstankstelle in Betrieb genommen Foto: Mainova
Pilotprojekt für induktives Laden von Elektro-Pkw am Flughafen Frankfurt gestartet.
Die Frankfurter Oberbürgermeisterin Dr. h. c. Petra Roth, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa, Christoph Franz, und der Vorsitzende des Vorstands der Mainova AG, Dr. Constantin H.
Alsheimer, nahmen heute den bundesweit ersten Elektro-Pkw mit induktiver Ladetechnologie und Straßenzulassung in Betrieb. Im Rahmen eines Pilotprojekts setzt die Lufthansa Technik am
Flughafen Frankfurt ein Elektroauto zur Erprobung der Elektromobilität ein und testet die berührungslose Ladetechnologie. Der Praxistest soll Aufschluss über die Alltagstauglichkeit der
E-Fahrzeuge geben.
Frankfurts Oberbürgermeisterin Roth unterstrich anlässlich der Inbetriebnahme die Bedeutung des Pilotprojekts: „Frankfurt Rhein-Main ist eine von bundesweit acht Modellregionen für
Elektromobilität und ist Vorreiter auf diesem Gebiet. Hier treten zwei für den Wirtschaftsstandort Frankfurt bedeutende Unternehmen Hand in Hand als Treiber einer technischen Innovation auf. Sie
gehen gemeinsam in Vorleistung, erforschen das Thema induktives Laden und zeigen damit eine Möglichkeit, wie Elektrofahrzeuge zukünftig komfortabel geladen werden können. Damit liefern sie auch
einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende, die wir uns als eine dezentrale Aufgabe vorgenommen haben.“
Der Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG, Christoph Franz, sagte: „Lufthansa setzt auf alternative Antriebstechniken bei bodengebundenen Verkehrsmitteln, weil wir nicht nur in der Luft nachhaltig wirtschaften. Der Einsatz von Elektromobilität gibt uns die Möglichkeit, auch die Abfertigung und Wartung von Flugzeugen so ressourcenschonend wie möglich zu gestalten. Damit setzen wir unsere bewährte und erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategie konsequent fort.“
Der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer stellte die Bedeutung der Elektromobilität für den Energieversorger heraus: „Als Infrastrukturgeber unterstützt die Mainova AG die Elektromobilität auf dem Weg zur Marktreife. Denn E-Mobilität spielt eine zunehmend bedeutende Rolle bei der Beantwortung der Frage nach einem effizienten und klimaschonenden Mobilitätskonzept der Zukunft. Kaum eine andere Technologie beinhaltet ein solch großes Potenzial. Sie kann den Verkehr und die Wirtschaft von morgen deutlich verändern.“ Dr. Alsheimer weiter: „Elektromobilität ist ein wichtiger Teil der Vision intelligenter Stromnetze, denn in ihren Akkus können die Fahrzeuge Überschussenergie speichern. Erst die induktive Ladetechnik ermöglicht gesteuertes Laden. Somit werden die Elektrofahrzeuge in das Energiemanagement einbezogen. Deshalb haben wir gemeinsam mit der Lufthansa Technik dieses Pilotprojekt realisiert.“
Derzeit prüft die Lufthansa den Einsatz von Elektromobilität, um die Abfertigung und Wartung von Flugzeugen im Rahmen der konzernweiten Nachhaltigkeitsstrategie möglichst ressourcenschonend zu gestalten. Der Praxistest mit dem von SEW-EURODRIVE umgerüsteten Elektrofahrzeug soll Aufschluss über die Alltagstauglichkeit der E-Fahrzeuge geben. Ziel des Pilotprojekts ist es, detaillierte Messdaten, wie beispielsweise durchschnittliche Fahrstrecken und Fahrzeiten, Standzeiten und Ladezyklen, Pannenstatistik oder das Verhalten bei zusätzlichem Strombedarf für Heizung und Laptop-Betrieb, zu erfassen und auszuwerten. Bestätigt sich die erwartete Eignung der Elektromobilität für den Fuhrpark eines Flugzeugwartungsbetriebes, plant die Lufthansa Technik die sukzessive Umrüstung der entsprechenden Fahrzeugflotte und die Installation der berührungslosen Ladetechnologie.
Aktuell baut die Mainova AG in Frankfurt und dem Umland eine flächendeckende Stromtankstellen-Infrastruktur auf. Bis Ende 2011 sind rund 40 Mainova-Stromtankstellen mit Stecker-Anschluss geplant. Allein im Frankfurter Stadtgebiet betreibt die Mainova AG aktuell sieben öffentliche Stromtankstellen. Neben drei kombinierten Anlagen aus Parkscheinautomat und Stromtankstelle in der Frankfurter Innenstadt befinden sich drei weitere im Parkhaus Börse, im Parkhaus Goetheplatz und im Parkhaus P4 am Frankfurter Flughafen sowie eine weitere im Europa-Viertel. Geplant und installiert wurden die Stromtankstellen im Stadtgebiet von der ABGnova GmbH, einem Gemeinschaftsunternehmen der Mainova AG und der ABG FRANKFURT HOLDING, die auch die Projektleitung bei der Errichtung der induktiven Ladestation am Flughafen innehatte. Im Frankfurter Umland stehen derzeit 14 Mainova-Stromtankstellen; unter anderem in Friedrichsdorf, Glashütten, Hattersheim, Kelkheim, Liederbach, Neu-Anspach, Niedernhausen und Rosbach v.d. Höhe.
Weitere Informationen zur Mainova AG und zum Thema Elektromobilität finden Sie im Internet unter www.mainova.de .
PM: Mainova
Di
14
Jun
2011
Energieanbieter Mainova AG setzt Elektroflotte ein Foto: Mitsubishi PM
Die Mainova AG setzte den Elektroflitzer bei insgesamt 15 Publikumsveranstaltungen ein, um für den diesjährigen Hessentag in Oberursel zu werben als auch auf die Möglichkeiten und die Alltagstauglichkeit der Elektromobilität hinzuweisen.
Standorte für die Mitsubishi i-MiEV Flotte der Mainova waren neben Wochenmärkten zahlreiche Vereins- und Traditionsfeste im Rhein-Main-Gebiet. In einem ersten Fazit zum Erfolg der Elektro-Tour zeigen sich die Verantwortlichen mehr als zufrieden. Nahezu bei jedem Einsatz habe es sehr gute Publikumsresonanz gegeben – gut für den Hessentag und die Popularität der Elektromobilität.
Der Hessentag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Nachhaltigkeit“. Passend hierzu versorgen die Mainova AG und die Stadtwerke Oberursel (Taunus) den Hessentag 2011 mit Ökostrom.
Viele hunderttausend Besucher werden vom 10. bis 19. Juni auf Deutschlands größtem Landesfest erwartet, um sich über die Leistungsfähigkeit hessischer Unternehmen zu informieren und regionale Köstlichkeiten zu probieren. Höhepunkte sind sicherlich die zahlreichen Konzerte internationaler Stars wie Bryan Adams, den Scorpions, Linkin Park und Ich + Ich.
Quelle: PM Mitsubishi
So
12
Jun
2011
Der Kultroller Schwalbe meldet sich elektrisch zurück. Elektroroller Schwalbe in Berlin vorgestellt.
e-Schwalbe , Elektroroller Schwalbe in Berlin vorgestellt. Foto: entega
Der Ökostromanbieter ENTEGA präsentierte am am 05.06. erstmals den Prototyp der neuen Schwalbe in Berlin.
Ab dem Spätsommer wird der Kultroller des Ostens auf Deutschlands Straßen zurückkehren – ausgestattet mit innovativer Elektrotechnik. Der Elektroroller tritt die Nachfolge der Simson
Schwalbe an und ist mit modernster elektrischer Antriebstechnik ausgestattet. Initiiert wurde das Projekt „e-Schwalbe“ von ENTEGA, dem zweitgrößten Ökostromanbieter Deutschlands, und dem
Fahrzeughersteller efw-Suhl GmbH.
ENTEGA und efw-Suhl wollen mit der e-Schwalbe Elektromobilität und Ökostrom auf bisher einzigartige Weise erlebbar machen. „Bereits seit 2009 entwickeln wir Modellprojekte zum Thema
Elektromobilität“, sagt Frank Dinter, Geschäftsführer von ENTEGA. „Mit der e-Schwalbe haben wir jetzt eine Lösung gefunden, die Ökostrom und Elektromobilität optimal verbindet.“
Der Beitrag zum Klimaschutz könne nur gelingen, wenn mit dem Konzept der Elektromobilität der Einsatz klimaneutraler Energie verknüpft werde. Deshalb wird ENTEGA in Verbindung mit dem
Elektroroller einen speziellen Ökostromtarif anbieten. „Gerade für die Problematik in Ballungsräumen - viel Verkehr und damit Emissionen – kann die e-Schwalbe so zur praktikablen Lösung werden“,
ist Dinter überzeugt.
Mobiles Akkukonzept: Überall aufladbar
Eine Besonderheit der e-Schwalbe ist der leichte Lithium-Ionen-Akku, der bequem entnommen und an jeder Steckdose aufgeladen werden kann. „Besonders in Innenstädten kann es bei aktuellen
Elektrorollern zu Versorgungsproblemen kommen; es fehlen die Lademöglichkeiten“, erläutert Frank Dinter. „Unser Ziel ist völlige Flexibilität, gerade beim Aufladen. Darum kann man sich
unseren Schwalben-Akku einfach über die Schulter hängen und an die nächste Steckdose anschließen - eine praktische und unkomplizierte Lösung.“ Eine Akkuladung reicht für etwa 60
Kilometer Fahrt. Bei Bedarf kann die Reichweite durch zwei weitere Akkupacks verdreifacht werden.
Geringer Verbrauch, keine Emissionen
Der völlig emissionsfreie e-Roller fährt durch seinen geringen Energieverbrauch extrem günstig. Die Kosten pro 100 Kilometer liegen unter 75 Cent. Ein Benziner kostet auf der
gleichen Distanz zwischen 3,75 und 5 Euro. Die Anschaffungskosten des Elektrorollers liegen voraussichtlich zwischen 4.699 und 5.799 Euro. Die e-Schwalbe gibt es sowohl für die Führerscheinklasse
M mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h (abregelbar auf 25 km/h) als auch für die Klasse A1 mit maximal 81 km/h.
Quelle: HSE AG PM
Mo
30
Mai
2011
Anlässlich der „Langen Nacht der Wissenschaften“ am 28. Mai 2011 ist auf dem EUREF-Campus am Gasometer in Berlin-Schöneberg eine RWE Combi-Station in Betrieb genommen worden. Die RWE Combi-Station vereint Technologien des Wechselstromladens (AC) mit dem Geschwindigkeitsvorteil des Gleichstromladens (DC). Diese ermöglicht das Aufladen von DC-fähigen Elektrofahrzeugen in maximal 30 Minuten.
Die RWE Combi-Station ist Teil einer von DB Fuhrpark betriebenen Carsharing-Station auf der „Plattform elektroMobilität“ und somit Teil des vom Bundesministerium für
Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) geförderten Projektes „BeMobility - BerlinelektroMobil “. Ziel von „BeMobility“ ist der Betrieb einer öffentlichen Elektrofahrzeugflotte als Bestandteil
des Öffentlichen Verkehrs in der Praxis.
Mit einer Leistung von bis zu 22 kW AC und bis zu 50 kW DC ermöglicht die Ladestation ein bis zu sechsmal bzw. bis zu zwölfmal schnelleres Aufladen von Elektroautos im Vergleich
zur Ladezeit an einer haushaltsüblichen Steckdose. Die Combi-Station erfüllt internationale Sicherheitsstandards wie die sofortige Abschaltung des Stromflusses bei Abziehen des Ladesteckers und
die automatische Fahrzeugüberprüfung. RWE leistet Pionierarbeit für die Schaffung einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur: In Deutschland sind bereits über 800 RWE-Ladepunkte in über 140 Städten
aufgebaut, allein über 150 davon im Rahmen des Projektes e-mobility in Berlin. An sämtlichen RWE-Ladepunkten können die Elektroautos mit Ökostrom geladen werden, der zu 100% aus regenerativen
Quellen erzeugt wird.
Do
28
Apr
2011
Post testet Elektrotransporter Kangoo
Die Deutsche Post DHL testet 12 neue Renault Kangoo Z.E. (Zero Emission) Elektrofahrzeuge in der Verbundzustellung.
Im Rahmen des Pilotprojekts "EMobilität im Pendlerverkehr" werden die Fahrzeuge bis Ende 2011 in der Region Rhein- Ruhr Briefe und Päckchen transportieren. Beim Zustellstützpunkt der Deutschen Post in Bonn sind vier Elektrofahrzeuge im täglichen Einsatz.
Damit setzt die Deutsche Post zum ersten Mal Elektrofahrzeuge in der Verbundzustellung im Rheinland ein. Weitere acht Elektrofahrzeuge werden in Recklinghausen und Hürth getestet. Mit dem Einsatz der Elektrofahrzeuge wollen Deutsche Post DHL und der Automobilhersteller Renault die betriebliche Eignung von Elektrofahrzeugen im gewerblichen Flottenbetrieb erproben. Die Energieversorgung über Stromladestellen übernimmt die RWE Effizienz GmbH. Im Fokus stehen insbesondere die Batterieentwicklung, die Handhabung und die Sicherheit der fast geräuschlosen Fahrzeuge, insbesondere in Innenstädten und Fußgängerzonen. Für die Verbundzustellung müssen die Fahrzeuge zum Beispiel den Anforderungen eines starken Start-Stopp-Verkehrs gerecht werden und eine bestimmte Reichweite erfüllen.
„Der Renault Kangoo Z.E. fährt durch den Elektroantrieb geräuscharm, kraftstofffrei und durch Nutzung von grünem Strom auch zu 100 Prozent CO2-neutral. Dadurch werden Innenstädte und Fußgängerzonen nicht zusätzlich durch Luftschadstoffe und Lärm belastet. Das gemeinsame Pilotprojekt mit Renault ist ein wichtiger Bestandteil unseres konzernweiten Umweltschutzprogramms GoGreen, das unter anderem den Praxistest und Einsatz von alternativen Fahrzeugen vorsieht“, sagt Joachim Wessels, Mitglied des Bereichsvorstands Brief bei Deutsche Post DHL.
Als erster globaler Logistikdienstleister hat sich die Deutsche Post DHL ein konkretes Klimaschutzziel gesetzt. Mit GoGreen soll bis zum Jahr 2020 die CO2-Effizienz gegenüber Deutsche Post
DHL
The Mail & Logistics Group 2/3 2007 um 30% verbessert werden - unter anderem durch eine effizientere Steuerung der Verkehrsströme, durch die Modernisierung der Transportflotte und durch
Nutzung erneuerbarer Energiequellen.
Die Fahrzeuge von Renault werden über einen reinen Elektroantrieb mit Li-Ion-Batterien angetrieben. Die Reichweite von bis zu 160 Kilometern für das voll beladene Fahrzeug ist für den Einsatz der Verbundzustellfahrzeuge ausreichend. An den Zustellstandorten in der Region Rhein-Ruhr sind Ladestationen installiert, an denen die Akkus über Nacht wieder aufgeladen werden.
„Die Reichweite unseres kompakten Elektro-Transporters Kangoo Z.E. passt hervorragend zum Aktionsradius der Deutschen Post DHL. Wir freuen uns sehr, dass durch diese Zusammenarbeit viele Bürgerinnen und Bürger im Rheinland und dem Ruhrgebiet sehen können, wie alltagstauglich die Elektromobilität schon heute ist“, sagt Beatrice Degand, Projektleiterin Elektrofahrzeuge der Renault Deutschland AG.
Neben Renault und der Deutschen Post DHL beteiligt sich auch RWE an dem Projekt und sorgt für die flächendeckende Energieversorgung. Dazu Rainer Bachmann, Leiter Business Development B2B, bei der RWE Effizienz GmbH: "Inzwischen haben wir zusammen mit unseren Partnern in Nordrhein-Westfalen ein Netz aus rund 360 öffentlichen und halböffentlichen Stromladepunkten installiert. Das ist eine gute Basis für den Einsatz von Elektrofahrzeugen im Alltag und für die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen."
Die Modellregion Rhein-Ruhr, deren Projekte von der EnergieAgentur.NRW koordiniert werden, wird im Rahmen des Bundesprogramms „Elektromobilität in Modellregionen“ gefördert. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) stellt für bundesweit acht Modellregionen rund 130 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II des Bundes zur Verfügung. Koordiniert wird das Programm von der NOW GmbH, Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellen-technologie.
Grüne Technologien sind ein wesentlicher Hebel für eine CO2-effiziente Logistik. Deutsche Post DHL arbeitet neben Renault mit verschiedenen Automobilherstellern in einer Reihe von Tests zusammen, um durch den Einsatz der Fahrzeuge im Alltagsbetrieb wichtige Erkenntnisse zur Nutzung von regenerativen Kraftstoffen und alternativen Fahrzeugantrieben zu gewinnen. Heute fahren bereits rund 3.000 Fahrzeuge mit Hybridoder Elektroantrieb, sowie mit alternativen Kraftstoffen und motorelektronischen oder aerodynamischen Modifikationen für die Deutsche Post DHL. Die Aktivitäten im Bereich Elektromobilität sollen mittelfristig dazu beitragen, Elektrofahrzeuge in den Nutzfahrzeugklassen der Kleintransporter und Transporter zur Serienreife zu führen.
Mo
11
Okt
2010
-2,87 Meter langer Stadtflitzer, zentraler Fahrersitz, praktische Schiebetüren
-3,19 Meter lange Kastenwagen-Variante mit 1.500 Liter Laderaumvolumen
-Auslieferung ab Juni 2011, geplante Jahresproduktion: 10.000 Einheiten
Für den Aufbau einer Elektroflotte gibt es nun eine weitere Alternative. Das Elektroauto mia kann ab sofort bestellt werden.
Acht Monate vor Anlauf der Serienproduktion im Juni 2011 startet nun der Verkauf des emissionsfreien Citymobils. Damit gehört der unkonventionelle Stadtflitzer zu den ersten völlig neu entwickelten und rein elektrisch betriebenen Serienmodellen, die auf dem Markt sind.
Der Vertrieb richtet sich zunächst an öffentliche und private
Flottenbetreiber.
Der Einzelverkauf an Privatkunden beginnt 2012.
Produziert wird die mia im französischen Cerizay, wo das deutsche Unternehmen mia electric die Elektroautosparte des renommierten Fahrzeugherstellers Heuliez übernommen hat. Entwickelt wurde der
2,87 Meter lange Dreisitzer maßgeblich vom ehemaligen Volkswagen-Chefdesigner Murat Günak.
Zum innovativen Konzept gehören ein zentraler Fahrersitz, Schiebetüren auf beiden Seiten und ein für diese Fahrzeuglänge extrem großer Innenraum.
Angeboten wird die mia auch in zwei 3,19 Meter langen Varianten: als Viersitzer mia L (mit drei Rücksitzen) oder als mia Kastenwagen.
Die Transporter-Version ist vor allem für Gewerbekunden interessant:
Sie bietet einen 1.500 Liter fassenden Laderaum und kann bis zu 360 Kilogramm zuladen.
Das neue Elektromobil ist – nicht zuletzt dank des modernen Leichtbau-Konzepts – sparsam im Stromverbrauch. Schon mit der Standardbatterie (8 kWh) hat die mia eine Reichweite von bis zu 100
Kilometer, und in nur 2,5 Stunden lässt sich die Batterie an einer normalen Haushaltssteckdose wieder vollständig aufladen. Auch
Kurzladungen sind problemlos möglich, so reichen zehn Minuten Ladezeit für rund acht Kilometer Fahrstrecke. Die Stromkosten liegen bei etwa 1,50 Euro pro 100 Kilometer, der Preis für die
Basisversion des Dreisitzers beträgt 19.500 Euro.
Von den Gesamtkosten her ist die mia damit eine günstige Alternative zu konventionell angetrieben Fahrzeugen dieses Segments.
weitere Informationen unter www.mia-electric.com
Di
20
Apr
2010
Bereits im 2. Quartal 2010 startet die Serienproduktion des Elektro-Autos Stromos in der German E Cars Manufaktur.
Zu den ersten Kunden gehören u. a. Unternehmen, Verwaltungen und Stadtwerke, die als Vorreiter von der Nutzung der umweltfreundlichen
Technologie „made in Germany“ profitieren.
Leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus liefern Strom für eine Reichweite von mehr als 100 Kilometern pro Batterieladung.
Neu ist nicht nur der Elektro-Antrieb, der schon auf der IAA 2009 fahrbereit präsentiert wurde.
Der Stromos zeigt sich in Punkto Design, Komfort und Sicherheit den Anforderungen und Vorstellungen europäischer Nutzer gewachsen.
Eine Rechtslenkervariante ist für Q4 in Planung.
Mit dem Stromos startet German E Cars die Produktion einer Serie von reinen Elektro-Fahrzeugen: neben dem alltagstauglichen Viertürer wird demnächst ein LCV die Palette erweitern, weitere Fahrzeugmodelle sind in Planung.
Neben den E-Fahrzeugen sind der E-Antriebsstrang, einzelne Komponenten und die Ingenieurleistungen rund um die Konstruktion eines E-Fahrzeuges bei German E Cars stark nachgefragt.
Hersteller aus dem maritimen Umfeld, von Zweirädern sowie Anwendungen im Luftfahrtbereich gehören schon zum Kundenkreis der E Powertrain Lösungen aus dem Haus der FRÄGER Gruppe.
Di
13
Apr
2010
Die ISEKI-Maschinen GmbH zeigt in Leipzig MEGA-Mikrotransporter mit Elektro- oder Dieselantrieb. Fährt sich super, least sich gut!
Die Modelle mit Elektroantrieb sind ideal zur innerstädtischen oder betriebsinternen Fuhrpark Nutzung für Kommune, Industrie, Handel und Handwerk.
Zukunftssichere Antriebstechnologien im PKW- und Kleintransporter-Segment liegen im Trend und luchsen mit emissionsfreien Elektromotoren den Herstellern traditioneller
Verbrennungsaggregate zusehends Marktterrain ab. Die ISEKI-Maschinen GmbH konzentriert sich in diesem Zukunfts- und Wachstumsmarkt erfolgreich auf den bundesweiten Vertrieb
gewerblich oder kommunal nutzbarer Mikrotransporter mit Elektro- oder Dieselantrieb. Mit attraktiven Leasingoptionen ermöglicht ISEKI jetzt den Einstieg in das MEGA-Transporterprogramm zu
überschaubaren monatlichen Nutzungsraten.
ISEKI MEGA Elektrotransporter auf der AMI in Leipzig
In Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs drehen an sich überzeugte Interessenten bzw. Unternehmer jeden Cent nachvollziehbar mindestens zweimal um. Dies schlägt sich in der
Investitionsbereitschaft in eine Technologie, die sich in der Vergangenheit unberechtigt gegenüber der Kritik durch limitierte Reichweiten oder Auflademöglichkeiten erwehren musste,
nachvollziehbar nieder.
Doch die Mär vom unbezahlbaren Elektrofahrzeug ist passé. Durch eine kosteneffiziente Serienproduktion, die Verwendung hochfester aber günstiger ABS-Werkstoffe und bewährter
Akkumulatorentechnik erzielen MEGA-Mikrotransporter ein überzeugendes Preis-/Leistungsverhältnis.
Das gilt für den Kauf wie auch das Leasing.
Demjenigen, der die Anfangsinvestition in einen Elektrotransporter scheut, eröffnet ISEKI Potenziale. Denn gerade im gewerblichen Bereich ist das Fahrzeugleasing Gang und Gäbe.
Leasingraten sind für den Betrieb steuerlich voll absetzbar und verhalten sich bilanzneutral.
Periodische Ratenzahlungen gewähren dem Unternehmer eine verlässliche Kalkulationsgrundlage in der innerbetrieblichen Planung. Das macht den Wechsel zum elektrobetriebenen Fuhrpark
geschmeidig.
Das ISEKI Leasingmodell „30+“ bietet interessante Konditionen. Die Kalkulation ist von der Auswahl der Baureihe, der Antriebsart und der Aufbauvariante abhängig. Detaillierte Informationen auf
Anfrage.
Mit der „Evolution MEGA“ verfügt der Meerbuscher Maschinenspezialist, dessen Kerngeschäft in technischen Lösungen für die Grundstücks- und Landschaftspflege liegt, über die transporterbezogene
Antwort auf viele Fragen. In den serienseitig acht verfügbaren Aufbau- bzw. Modellvarianten finden sich kommunale Betreiber, gewerbliche Nutzer als auch die Industrie und der Handel mit ihren
differenzierten Anforderungen im Transport- und Beförderungsbereich wieder.
Ein non plus ultra bietet weiterhin die Möglichkeit der Sonderaufbauten. So zum Beispiel für die Nutzung als Catering- oder Promotionmobil im örtlichen Handel.
Mo
15
Mär
2010
Gemeinsame Sache bei der Einführung von Elektromobilität machen ab sofort die Siemens AG und die Stadtwerke Augsburg. In einer engen, zunächst auf zwei Jahre angelegten Pilotkooperation, wollen sie bis Ende 2011 nicht nur Ladesysteme für Elektrofahrzeuge in Augsburg errichten, sondern auch neue Konzepte sowie praxisbezogene und kundenorientierte Lösungen entwickeln.
Elektromobilität wird gehörig Fahrt aufnehmen. Während zunächst vor allem Zweiräder elektrisch unterwegs sein werden, sagen Experten Elektroautos in einigen Jahren einen regelrechten Boom voraus. „Wir stehen am Beginn einer rasanten Entwicklung", sagte Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Claus Gebhardt bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags.
Die Siemens AG am Standort Augsburg und die Stadtwerke Augsburg wollen im Rahmen dieser Kooperation für die Verkehrsteilnehmer vor allem im innerstädtischen und regionalen Einsatz, eine alltagstaugliche und umweltfreundliche Option für die täglichen Mobilitätsbelange bieten.
„Nicht nur im Bereich der alternativen Energieerzeugung und Energieverteilung, sondern auch als einer der führenden Anbieter von Ladesystemen wird Siemens in enger Kooperation mit den
Stadtwerken Augsburg für die Bevölkerung der Schwabenmetropole gemeinsam die neue mobile Zukunft gestalten", erklärte der Niederlassungsleiter des Standortes Augsburg der Siemens AG,
Georg Lutzenberger.
„Mit unserer Kooperation bringen wir technische Entwicklung und tägliche Praxis zusammen", so Dr. Claus Gebhardt. Einer der Vorteile für die Stadtwerke und damit die Augsburger Bürger: „Wir
können die Entwicklung aus Sicht der Praxis mitgestalten und sind damit immer auf dem neuesten Stand der Technik."
Seit 1965 entwickelt, projektiert und fertigt Siemens mit über 100 Mitarbeitern am Standort Augsburg das Produktspektrum der Siemens Straßenverkehrstechnik und liefert als einer der Marktführer
weltweit in über 30 Länder Produkte und Systeme aus Augsburg im Bereich Verkehrsinfrastruktur.
Quelle: PM Stadtwerke Augsburg 09.03.10
Sa
13
Mär
2010
Stadt Stuttgart erhält 25 Elektroroller
Zu Forschungszwecken erledigen städtische Ämter ihre Fahrten demnächst CO2-frei mit Elektrorollern aus der EnBW Testflotte. Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster hat am 10.03. 25 Elektroroller von der EnBW für den Fuhrpark der Landeshauptstadt in Empfang genommen.
Überreicht wurden die Elektroroller eines Schweizer Herstellers von Christian Buchel, Chief Operating Officer der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, und Dr. Wolfgang Bruder, Vorstandsvorsitzender der EnBW Regional AG. Die Übergabe der Elektroroller erfolgte im Rahmen des Forschungsprojekts „Modellregion Elektromobilität Region Stuttgart“, das vom Bundesverkehrsministerium gefördert wird.
Die Stadt Stuttgart und die EnBW sind mit ihren jeweiligen Elektroflotten Partner der Modellregion, die von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH koordiniert wird.
Der offizielle Startschuss für 500 private Testfahrer fällt im Juli 2010.
Damit gilt die Elektro-Flotte der EnBW in der Region Stuttgart als die größte Deutschlands.
„Stuttgart ist das führende Kompetenzzentrum für urbane Mobilität weltweit. Diese Position müssen wir stärken, wollen wir im globalen Wettbewerb der Standorte weiter bestehen und den
Mobilitätscluster Stuttgart sichern. Um unsere Führungsrolle in der Automobil- und Zulieferindustrie zu erhalten, müssen wir auch ein Zentrum der
Elektromobilität werden. Die steigenden Mobilitätsanforderungen sowie der wachsende Verkehr in unseren Städten erfordern neue Antworten, auch aus ökologischen Gründen.
Dabei kann Elektromobilität wesentliche Lösungsansätze liefern. Elektromobilität kann zum Schlüsselfaktor für einen Veränderungsprozess werden hin zu einer nachhaltigen
urbanen Mobilitätskultur, zu einer wirtschaftsfördernden, aber auch umweltfreundlichen und sozial gerechten Mobilität“, so Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster.
„Elektromobilität birgt großes Potenzial zur CO2-Vermeidung, aber sie braucht einen Entwicklungsschub. Die EnBW engagiert sich deshalb mit umfangreichen Forschungsprojekten und
Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe für die Elektromobilität in Baden-Württemberg. Die Beteiligung der Landeshauptstadt an der EnBW Testflotte freut mich persönlich sehr und sie beweist
den kooperativen Ansatz, den
die gesamte Modellregion im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums verfolgt.
Elektromobilität braucht das Zusammenwirken vieler, damit sie Erfolg hat“, so Christian Buchel, COO der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. „Besonders im städtischen
und kommunalen Bereich können Elektrofahrzeuge einen klima- und verkehrspolitisch sinnvollen Beitrag leisten. Der EnBW liegen bereits viele
Anfragen aus Kommunen vor, die es dem Vorbild der Landeshauptstadt gleich tun und Elektroroller in ihre Fuhrparks aufnehmen wollen“, so Dr. Wolfgang Bruder, Vorstandsvorsitzender der EnBW
Regional AG.
Quelle: PM Landeshauptstadt Stuttgart / ENBW AG
Fr
12
Mär
2010
RWE übergibt die ersten Elektrofahrzeuge an Kunden.
Die THS Wohnen GmbH übernahm am 05.03.10 an ihrem Hauptsitz Nordstern zwei von insgesamt fünf Fahrzeugen ihrer künftigen Elektroauto-Flotte. Das Besondere: Der
Wohnungsbaukonzern setzt die attraktiven Flitzer in mieternahen Projekten zur Unterstützung von Serviceleistungen, Nachbarschaftshilfen und zur Verbesserung der Lebensqualität in den Quartieren
im Ruhrgebiet ein.
„Nachhaltigkeit definieren wir umfassend als Zusammenspiel von ökologischem, ökonomischem und sozialem Handeln“, erläuterte Karl-Heinz Petzinka, Vorsitzender der THS Geschäftsführung. Mit der
Übernahme der ersten zwei von zunächst fünf Fahrzeugen unterstützt die THS auch den Ausbau des Netzes der Elektro-Ladestationen in der Ruhrmetropole. Jedes Fahrzeug wird mit
einer sogenannten „intelligenten“ Ladestation übernommen.
Einweihung der ersten öffentlichen Schnellladestation am THS Stammsitz in Gelsenkirchen. Foto: RWE AG
Gelsenkirchen beschert das Projekt die erste öffentliche Schnellladestation am THS Stammsitz, worüber sich zur Einweihung auch NRW Ministerin Christa Thoben und Oberbürgermeister Frank Baranowski freuen. „Das Projekt „THS bEwegt“ unterstützt die Aktivitäten zur Elektromobilität und damit die Modellregion Rhein-Ruhr. Ihr Projektansatz verbindet Technologie mit Nähe zum Kunden und neuer Lebensqualität. Sie als THS stellen Mietern und Angestellten Elektromobile zur Verfügung. Sie machen Elektromobil sichtbar, anfassbar und fühlbar. Ich freue mich, dass Sie mit dem Thema Elektromobilität in die Offensive gehen und die nötigen Mittel in die Hand nehmen“, sagte die Ministerin.
„Wir glauben an Elektromobilität in Deutschland. Und gerade das Ruhrgebiet ist prädestiniert. In Europas größter Metropolregion sehen wir das ideale Zuhause für Elektromobilität. Denn damit reduzieren wir CO2-Emissionen, Lärm- und Feinstaubbelastung und schaffen die Voraussetzung für nachhaltigen Individualverkehr. Weil wir mit RWE-Ökostrom Auto fahren“, machte Dr. Hanns-Ferdinand Müller, Geschäftsführer der RWE Effizienz GmbH, deutlich.
Essen/Gelsenkirchen, 05. März 2010, RWE AG
Fr
12
Mär
2010
Multicar FUMO E-1, Foto: e-Wolf GmbH
Der Multicar mit Elektroantrieb hat das Zeug zum beliebten E-Fahrzeug in gewerblichen und kommunalen Elektroflotten zu werden.
Bereits auf der eCarTec 2009 in München präsentierten die Firmen Multicar, Zweigwerk der Hako-Werke GmbH, e-Wolf GmbH und Li-Tec Battery GmbH die Ergebnisse einer Studie „FUMO E1 mit
Elektroantrieb und Lithium-Ionen-Technologie”, die in enger
Zusammenarbeit mit der TU-Dresden realisiert wurde. Der vollständig elektrisch angetriebene Multicar der Baureihe FUMO reduziert die Schadstoffemission auf 0 und ist im Vergleich zu
konventionellen Fahrzeugen nahezu lautlos.
In Zeiten zunehmender Lärm- und Schadstoffbelastung in deutschen Innenstädten sowie hoher Kraftstoffpreise werden emissionsfreie Arbeitsfahrzeuge dringend benötigt.
Der Multicar FUMO E1 ist ideal für Kommunen sowie Garten- und Landschaftsbauer, deren Einsatzgebiete in Innenstädten, Freizeitanlagen, Friedhöfen oder Kurorten liegen.
Er ist durch seinen lautlosen Fahrbetrieb eine echte Innovation im Bereich kommunaler Arbeitsfahrzeuge und Geräteträger.
Diese Weltneuheit wird von Multicar, e-Wolf und weiteren Spitzenforschungseinrichtungen aus Deutschland stetig weiterentwickelt und optimiert. Unter Leitung der Leichtbau
Zentrum Sachsen GmbH (einem Unternehmen der TU-Dresden AG), dem Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU-Dresden sowie der Firma Li-Tec (als Batteriezellenentwickler und -produzent)
hat die Firma e-Wolf einen FUMO E1 Prototypen konzipiert. Dabei flossen auch die Technologien des e-Wolf Extremsportwagens e1 in den Elektrotransporter und Geräteträger ein.
Elektrisch angetriebene Automobile punkten im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen in vielen Bereichen: sie sind lautlos, umweltschonend und auf Dauer kostengünstiger.
Auch das Fahrvergnügen kommt in einem Elektro-FUMO nicht zu kurz: Die Beschleunigung aus dem Stand ist besser, da der Elektromotor seine höchste Kraft bereits ab der
Drehzahl 0 erreicht. Die Wirkungsgrade – und somit die Umweltbilanz – sprechen für sich. Bis zu 98 Prozent des Stroms werden direkt in Bewegung umgesetzt.
In Überlegung sind zwei FUMO E1 Modelle: ein reiner Transporter und ein Geräteträger mit einer Einkreishydraulik. Die Modelle sollen bei einer Motorleistung von 120 kW und einem Drehmoment von
450 Nm eine Kapazität von bis zu 50 kWh bieten. Mit einer Ladezeit von vier bis sechs Stunden an einer 400 Volt Netzsteckdose lassen sich die
Multicar Elektrofahrzeuge über Nacht zum Beispiel im Betriebshof aufladen. Mit dem passenden Ladegerät an Bord lässt sich die Batterie sogar in 30 Minuten zu 80 Prozent teilladen. Die Reichweite
beträgt ohne Nutzlast bis zu 170 km, bei voller Nutzlast immerhin
noch 100 km, dies ist für einen typischen kommunalen Arbeitseinsatz völlig ausreichend.
Die Nutzlast wird durch leichte und langlebige Lihtium-Ionen-Batterien im Vergleich zum dieselbetriebenen FUMO nur marginal niedriger sein.
Neben reinen Transportaufgaben mit Dreiseitenkippaufbau sind unter anderem folgende Einsatzfelder und Aufbauten denkbar: Sinkkastenreinigung, Wartungs- und Pflegearbeiten
mit Hubarbeitsbühnen, Entsorgung mit Absetzkippaufbau oder Müllpressbehältern sowie der Aufbau eines Ladekrans.
Eine Serienfertigung in den Multicar-Werken in Waltershausen ist geplant.