Fr
13
Jan
2012
Das Elektroauto im Car-Sharing Einsatz Foto: RWE
Komfortable Nutzung mit intelligenter Ladeinfrastruktur
Gemeinsam mit dem niederländischen Energieversorger Essent hat die RWE Effizienz GmbH jetzt erstmals eine komplette Lade- und Abrechnungslösung für den Einsatz von Elektrofahrzeugen im
Car-Sharing umgesetzt. In Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht stehen den 20.000 Kunden des Anbieters Greenwheels jetzt insgesamt 25 Ladestationen zur Verfügung, die ausschließlich
mit Ökostrom betrieben werden. Damit verbessert das ökologisch ausgerichtete Car-Sharing-Unternehmen die CO2-Bilanz seiner Fahrzeugflotte deutlich. Da die Säulen exklusiv für Kunden vorgesehen
sind, stehen nach jeder Fahrt stets Lademöglichkeiten in ausreichender Zahl zur Verfügung. Auf diese Weise bietet Greenwheels seinen Kunden einen einfachen und bequemen Umgang mit den
Elektrofahrzeugen. Angesichts der positiven Kundenresonanz prüft das Unternehmen derzeit einen weiteren Ausbau seines E-Mobility-Angebots.
„Carsharing in Großstädten wird eines der wichtigsten Anwendungsfelder für Elektromobilität sein. Hier sind die noch hohen Fahrzeug-Anschaffungskosten für den Kunden nicht relevant. Reichweite
ist im städtischen Einsatz ebenfalls kein Problem“, so Ingo Alphéus, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienz GmbH. „Mit diesem Projekt haben wir gezeigt, dass E-Carsharing heute schon
alltagstauglich ist. Wichtig ist dabei, dass die gesamte Abwicklung für den Kunden genauso komfortabel ist wie beim herkömmlichen Fahrzeug. Die Batterie muss beim Übernehmen geladen sein und bei
der Rückgabe des Fahrzeugs gleich wieder nachgeladen werden können.“
In jedem E-Mobil von Greenwheels befindet sich eine RFID-Karte, mit der die Nutzer auch an öffentlichen Ladestationen in den Niederlanden ihre Fahrzeug-Akkus mit Strom versorgen können. Der Kunde
braucht sein Elektroauto nur ans Netz anzuschließen, ohne dass er vorher noch eine Tankstelle anfahren müsste, wie es bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor üblich ist. Gleichzeitig sind die von
Car-Sharing-Kunden zurückgelegten Strecken in der Regel vergleichsweise kurz, so dass für die meisten Fahrten eine Akku-Ladung vollständig ausreicht.
Mo
29
Aug
2011
Induktionstankstelle in Betrieb genommen Foto: Mainova
Pilotprojekt für induktives Laden von Elektro-Pkw am Flughafen Frankfurt gestartet.
Die Frankfurter Oberbürgermeisterin Dr. h. c. Petra Roth, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa, Christoph Franz, und der Vorsitzende des Vorstands der Mainova AG, Dr. Constantin H.
Alsheimer, nahmen heute den bundesweit ersten Elektro-Pkw mit induktiver Ladetechnologie und Straßenzulassung in Betrieb. Im Rahmen eines Pilotprojekts setzt die Lufthansa Technik am
Flughafen Frankfurt ein Elektroauto zur Erprobung der Elektromobilität ein und testet die berührungslose Ladetechnologie. Der Praxistest soll Aufschluss über die Alltagstauglichkeit der
E-Fahrzeuge geben.
Frankfurts Oberbürgermeisterin Roth unterstrich anlässlich der Inbetriebnahme die Bedeutung des Pilotprojekts: „Frankfurt Rhein-Main ist eine von bundesweit acht Modellregionen für
Elektromobilität und ist Vorreiter auf diesem Gebiet. Hier treten zwei für den Wirtschaftsstandort Frankfurt bedeutende Unternehmen Hand in Hand als Treiber einer technischen Innovation auf. Sie
gehen gemeinsam in Vorleistung, erforschen das Thema induktives Laden und zeigen damit eine Möglichkeit, wie Elektrofahrzeuge zukünftig komfortabel geladen werden können. Damit liefern sie auch
einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende, die wir uns als eine dezentrale Aufgabe vorgenommen haben.“